Barbara-Gottesdienst                               am 04. Dezember 2017                               in der St. Josef-Kirche                                    in Kamp-Lintfort

 

Es ist bereits Tradition, dass die Mitglieder der Fördergemeinschaft standesgemäß im Bergkittel mit Schachthut und brennender Grubenlampe pünktlich um 16:15 Uhr im Foyer des AWO-Seniorenzentrums in Kamp-Lintfort, Markgrafenstraße 11 eintrafen. Die Bewohner/-innen warteten bereits warm gekleidet auf die Bergleute. Manfred Reis begrüßte die Gruppe mit einem herzlichen Glückauf. Zur Freude der Bewohner wurde das Steigerlied gesungen, wofür die Heimleitung die Bergleute mit einem standesgemäßen Schnaps belohnte. Jürgen Wehmeyer begleitete die Sänger mit seinem Akkordeon.

Dann ging es los: Die Bergleute geleiteten die Teilnehmer als geschlossene Gruppe mit ihren Rollatoren und Rollstühlen zur benachbarten St. Josef-Kirche. Dort angekommen, erhielten die Seniorinnen und Senioren einen Logenplatz in der ersten Reihe vor dem Altar. Pünktlich um 17:00 Uhr begann der ökumenische Gottesdienst. Mitglieder der St. Josef Bruderschaft Kloster Kamp und der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition Linker Niederrhein e.V. versammelten sich im Eingangsbereich, und zogen gemeinsam mit der Geistlichkeit durch den Mittelgang in die recht spärlich besetzte Kirche ein.

Der ökumenische Gottesdienst wurde zelebriert von Dechant Rieger, Pastor Bastek und Pfarrer Rosarios. Das Rheinpreussen-Orchester rundete den Gottesdienst mit ihren musikalischen Darbietungen würdig ab. Zum Abschluss des Gottesdienstes fand ein feierlicher Auszug aller Mitwirkenden statt.

Die Seniorinnen und Senioren wurden von den Bergleuten selbstverständlich wieder zum Seniorenzentrum zurückgebracht, was offensichtlich allen Beteiligten viel Freude gebracht hat.

Die Teilnehmer, die über Eintrittskarten zur anschließenden Barbarafeier verfügten, gingen zu Fuß zum benachbarten Josef-Jeurgens-Haus. Die diesjährige Feier stand unter dem Motto „Tradition und Brauchtum verbinden die Bergleute in aller Welt“. Die Fördergemeinschaft besteht seit 30 Jahren, und bot ihren Gästen einen unterhaltsamen Abend. Für schmackhaftes Essen war selbstverständlich auch gesorgt.