Satzung der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition

Linker Niederrhein e.V.

 

§ 1

Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Fördergemeinschaft für Bergmannstradition – Linker Niederrhein e.V. 

und hat seinen Sitz in 47475 Kamp-Lintfort.

 

Der Verein ist unter der Nr. 1433 beim Amtsgericht in Rheinberg eingetragen.

 

§ 2

Zweck und Aufgaben

Zu den Aufgaben gehören, alles was mit dem Bergbau und der Bergmannstradition am linken Niederrhein im Zusammenhang steht, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Dazu gehört unter anderem Literatur und Gerätschaften zu sammeln; Arbeitsweisen des  Bergmanns

darzustellen und der Öffentlichkeit durch Ausstellungen die Bergmannstradition zu vermitteln. Des weiteren soll an den  Berufsstand des Bergmanns und die lange Bergmannstradition erinnert werden, um somit der Nachwelt

erhalten zu bleiben.

 

Jedes Mitglied hat die Aufgabe, durch tatkräftige Unterstützung zur Erfüllung des Vereinszweckes 

beizutragen.

 

§ 2a

Museum, „Haus des Bergmanns“

Die Fördergemeinschaft ist Pächterin des Museums, „Haus des Bergmanns“.

Zweck des Museumshauses ist, Gegenstände zur Tradition des Steinkohlenbergbaus in der Stadt Kamp-Lintfort zu sammeln, zu erforschen und durch Ausstellungen der Öffentlichkeit näher zu bringen.

Ebenfalls soll im Museum, „Haus des Bergmanns“ in einer Dauerausstellung

anhand ausgewählter Beispiele die örtlichen bergmännischen Lebens-, Arbeits-

und Wohnbedingungen in ihrer zeittypischen Vielfalt der Öffentlichkeit

zugänglich gemacht werden.

 

Eigentümerin des Hauses ist die Stadt Kamp-Lintfort, die der Fördergememein-

schaft das Haus Mietzins- und Nebenkostenfrei für einen längeren Zeitraum

verpachtet hat.

Alle im Haus zu erwartenden Einnahmen, wie Eintrittsgelder, Spenden, Verkauf

von Andenken oder dergleichen werden ausschließlich für satzungsgemäße

Zwecke verwendet.

 

 

§ 3

Selbstlosigkeit

Die Fördergemeinschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar

gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts AO ( §§ 51 ff ) „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Finanzielle Mittel der Fördergemeinschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke ausgegeben werden.

Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Gemeinschaft widersprechen, durch  Vergütungen oder dergleichen begünstigt werden.

 

§ 4

Mitglieder

Mitglied in der Fördergemeinschaft kann jede Person werden, die die Satzung anerkennt

und in irgendeiner Weise mit dem Bergbau verbunden war oder noch ist. Dieses gilt auch für

Nichtbeschäftigte im Bergbau.

 

Die Aufnahme in den Verein wird durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag gestellt.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen

abgelehnt werden.

 

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt oder Ausschluß. Der Austritt ist dem Vorstand

schriftlich mitzuteilen.

 

Der freiwillige Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen. Er ist schriftlich, jeweils

bis zum Ende des Monats vor Ablauf des Geschäftsjahres dem Vorstand mitzuteilen. Eine Rück-

erstattung des Beitrages ist ausgeschlossen.

 

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die

Interessen des Vereins verletzt hat. Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand, wobei eine

Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen erforderlich ist.

Das betroffene Mitglied ist über den Ausschluß schriftlich unter Angaben der Gründe zu informieren.

Ausgeschiedene Mitglieder verlieren jeden Anspruch gegenüber dem Verein.

 

§ 6

Beiträge

Es wird ein Jahresbeitrag erhoben, der jeweils von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

Der Jahresbeitrag ist Anfang eines Jahres, spätestens jedoch bis zum 31. 03. eines Geschäftsjahres fällig. Der Jahresbeitrag wird grundsätzlich durch Einzugsermächtigung eingezogen.

 

§ 7

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1.       Die Mitgliederversammlung

2.       der Vorstand.

 

§ 8

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung findet einmal jährlich, und zwar im ersten Quartal eines jeden Jahres

unter Angabe der Tagesordnung statt. Die Einladung hierzu und zu den weiteren Mitgliederversammlungen ist den Mitgliedern persönlich, postalisch oder bei Zustimmung des Mitgliedes, per Email zuzustellen.

Mitgliederversammlungen finden in der Regel dreimal im Jahr statt und sind vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Weitere Mitgliederversammlungen kann der Vorstand bei Bedarf einberufen.

 

Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn der Vorstand dieses beschließt oder die

Einberufung einer Mitgliederversammlung von einem Fünftel der Mitglieder dieses schriftlich vom

Vorstand verlangt. Bei allen Einladungen ist eine Frist von 14 Tagen einzuhalten.

 

§ 9

Aufgaben der Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung bestimmt die Richtlinien des Vereins. Sie  beschließt:

a)       die Höhe des Jahresbeitrages

b)       die Wahl oder Abwahl des Vorstandes

c)       die Wahl der Kassenprüfer

d)       die Entlastung des Vorstandes

e)       die Aktivitäten des laufenden Geschäftsjahres.

 

Sie nimmt den Kassenbericht, den Bericht der Kassenprüfer sowie den Jahresbericht des Vorstandes

 entgegen. Über alle Versammlungen ist eine Niederschrift zu fertigen, die auf der nächsten

Versammlung zu verlesen und genehmigen ist.

 

§ 10 

Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

a)       dem Vorsitzenden

b)       dem stellvertretenden Vorsitzenden

c)       dem Kassierer

d)       dem Schriftführer

e)       3  - bis höchsten jedoch 6 Beisitzern

 

Die Vorstandsmitglieder a bis d bilden den geschäftsführenden Vorstand. Sie sind im Sinne von § 26 BGB jeweils von zwei Mitgliedern zur Vertretung des Vereins berechtigt.

 

Der Vorstand wird für die Dauer von 3 Jahren gewählt, wobei eine Wiederwahl möglich ist.

                      

Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder der Fördergemeinschaft gewählt werden. Scheidet ein

Mitglied des Vorstandes aus, kann der Vorstand für die restliche Wahlperiode des Ausgeschiedenen einen Nachfolger kommissarisch bestimmen.

 

Scheidet ein geschäftsführendes Vorstandmitglied aus hat für die restliche Wahlperiode auf der darauf

folgenden Mitgliederversammlung eine Nachwahl zu erfolgen.

 

Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind.

 

§ 11

Aufgaben des Vorstandes

Der Vorstand  gestaltet das Vereinsleben im Sinne der Satzung und führt die Beschlüsse

der Jahreshauptversammlung aus. Er ist zuständig für alle Angelegenheiten des Vereins, soweit diese nicht der Jahreshauptversammlung vorbehalten sind.

Jahreshauptversammlung Rechenschaft abzulegen.

 

Der Vorstand hat die Pflicht, die Finanzen ordnungsgemäß zu verwalten. Er hat darüber der

Jahreshauptversammlung Rechenschaft abzulegen.

Der Vorstand wird durch den Vorsitzenden, im Verhinderungsfall vom stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen.

Über die Vorstandsitzung ist eine Niederschrift anzufertigen die auf der nächsten Sitzung zu genehmigen ist.

 

§ 12

Protektor

Der Protektor der Fördergemeinschaft wird vom Vorstand benannt und von der Jahreshauptversammlung bestätigt.

Der Protektor hat, sofern er Mitglied in der Fördergemeinschaft ist, volles Stimmrecht auf der

Jahreshauptversammlung; allen Mitgliederversammlungen und Vorstandsitzungen.

 

§ 13

Wahlen

In den Vorstand sind diejenigen Personen gewählt, welche die einfache Mehrheit der Stimmen auf sich

vereinigen können. Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl statt. Ergibt auch dieser Wahlgang

keine Mehrheit, entscheidet das Los.

Es finden offene Wahlen zum Vorstand statt. Wird geheime Wahl von 1/3 der anwesenden Mitglieder

beantragt, so ist diesem Antrag stattzugeben.

 

§ 14

Beschlüsse

Falls die Satzung nichts anderes vorsieht, werden Beschlüsse grundsätzlich mit einfacher Mehrheit

gefaßt. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Vorsitzenden doppelt.

 

§ 15

Satzungsänderung

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden, wobei alle

Mitglieder mindestens 14 Tagen vorher davon in Kenntnis gesetzt werden müssen.

 

Ein Beschluß, der eine Änderung der Satzung beinhaltet, bedarf einer 3/4 Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

 

§ 16

Auflösung des Vereins

Der Verein kann aufgelöst werden, wenn mehr als ¾ der anwesenden Mitglieder damit einverstanden sind. Eine Auflösung muß allen Mitgliedern mindestens 14 Tage vorher schriftlich mitgeteilt werden.

Der Vorstand kann den Verein auflösen, wenn die Zahl der Mitglieder unter 10 liegt.

 

Bei Auflösung der Fördergemeinschaft oder beim Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen der Fördergemeinschaft, Linker Niederrhein“, an die Stadt Kamp-Lintfort

als steuerbegünstigte Körperschaft zur Förderung und Erhaltung der Bergmannstradition zu.  

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 17

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 18

Inkrafttreten

Die Satzung tritt am Tage ihrer Beschlußfassung in Kraft.

 

 

47475 Kamp-Lintfort, den 20. Januar 2016

 

 

Die Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 20. Januar 2016.

In mehreren Absätzen geändert.

 

Die Eintragung durch das durch das Amtsgericht  K l e v e  erfolgte am 11. April 2016.  

 

 

 Manfred Stratenhoff                               Helmut Schön

      1.    Vorsitzender                                           Schriftführer

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