Rossenray — ein junges Bergwerk

 

    Horst Rabe — ein Mann der ersten       Stunde

 

Am 16.02.1930 wurde Horst Rabe in Essen geboren und ging auch dort zur Schule. Nach seinem Abitur im Jahre 1951 begann er mit dem Praktikum als Bergbaubeflissener auf der RWE-Zeche Viktoria Mathias in Essen-Segeroth als Voraussetzung für ein Bergbaustudium. Anschließend arbeitete der Bergbaubeflissene auf der Eisenerzgrube Eisenzecher Zug im Siegerland und auf der Zeche Langenbrahm in Essen-Rellinghausen. Ab 1952 studierte er an der Bergakademie Clausthal. Zur damaligen Zeit war es selbstverständlich, dass Studenten in den Semesterferien arbeiten mussten. Der Student Rabe war als Bergmann und ab dem Vorexamen schon als Aufsichtsperson auf den Krupp- und RWE-Zechen in Essen tätig. 

 

1909 / 1910 erwarben die Rheinischen Stahlwerke AG aus Duisburg-Meiderich das Feld Rossenray. Diese Gesellschaft betrieb neben Stahl- und Hüttenwerken auch die Zeche Zentrum in Wattenscheid. 1910 / 1911 beginnen die Vorarbeiten für das Abteufen eines Schachtes mit dem Ziel, im Feld Rossenray eine Doppelschachtanlage zu errichten. Der Schachtansatzpunkt liegt etwa 500 Meter östlich des heutigen Schachtes 1, allerdings auch genau über dem Rheinpreussensprung. Und genau auf diesen Rheinpreussensprung trifft die Vorbohrung für den Schacht. Nach Beginn der Teufarbeiten für den Schacht 1 (Später Schacht 0) stellte sich jedoch heraus, dass durch die schwierige Gebirgsbeschaffenheit die günstigen Prognosen hinsichtlich der Kosten und der Teufdauer nicht eingehalten werden konnten. Die Rheinischen Stahlwerke geben 1911 das Projekt auf, wohl nicht zuletzt auch unter dem Einfluss allgemeiner wirtschaftlicher Schwierigkeiten.

 

Nach mehrfachem Wechsel der Eigentumsverhältnisse erwirbt 1937 ein Konsortium aus der Friedrich Krupp AG, den Gewerkschaften Emscher-Lippe, der vereinigten Constantin der Große sowie der Norddeutschen Hütte AG die Kuxe.

 

Am 19. Januar 1942, mitten im Zweiten Weltkrieg, wird die Gewerkschaft Rossenray gegründet. Im Mai 1942 beginnen die Bauarbeiten an den Abteufanlagen und dem Anschlussgleis. Die Arbeiten werden zeitweise durch kriegsbedingte Schwierigkeiten behindert, so in der Materialbeschaffung oder –anfuhr. Für die Wasserversorgung werden Brunnen angelegt, und zwar fünf Rohrbrunnen. (Foto-Ordner 1)

 

Am 20. August 1942 wird die Zechenbahn an den Bahnhof Rheinberg angeschlossen. (Foto-Ordner 2)

 

Im August 1942 laufen die Arbeiten für die Herstellung des Vorschachtes für Schacht 1 mit dem Gefrierrohrkeller und der Fundamente für das Abteufgerüst an, die bereits Mitte Dezember 1942 ihren Abschluss finden.

Am 01. Dezember 1942 beginnen die Ausschachtungsarbeiten und der Bau des behelfsmäßigen Betriebs- und Waschkauengebäudes.

 

Im Januar 1943 beginn der Aushub des Vorschachtes von Schacht 2.

Mitte 1943 wurden die Gefrierbohrlöcher im Schacht 1 hergestellt.

 

 

Die Bauarbeiten für den Abteufturm des Schachtes 2 und das Gefriermaschinenhaus beginnen 1943. Die Fertigstellung erfolgt 1944. Der lichte Schachtdurchmesser von 7 m macht bei Verwendung einer doppelten gusseisernen Tübbingsäule einen Gefrierkreisdurchmesser von 13,5 m erforderlich. Insgesamt sind 42 Gefrierbohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 15.330 m je Schacht zu bohren. Trotz kriegsbedingter Schwierigkeiten gelingt es bis zum 01. März 1945 insgesamt 38 Gefrierlöcher abzubohren und zu verrohren. Dann erzwingen die Kriegsereignisse die Einstellung der Arbeiten am 02. März 1945, und am 05. März 1945 besetzten amerikanische Truppen das Betriebsgelände. 

 

Für die mehrjährige Unterbrechung ist die politische Zeitgeschichte verantwortlich. Es ist bekannt, dass sich die Firma Krupp im Ersten Weltkrieg und nach 1933 vor allem der Rüstungsproduktion widmet. So gilt die Firma Krupp bei den Alliierten als „der“ deutsche Rüstungsproduzent, obwohl sich Krupp nach den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges in der Folgezeit nicht mehr überwiegend der Herstellung von Rüstungsgütern widmet. Allein dieser Umstand führt zu einer Anklage des alliierten Gerichtshofes in Nürnberg gegen Gustav Krupp von Bohlen und Halbach im Jahre 1946.

 

Da der Beklagte verhandlungsunfähig ist, wird sein Sohn Alfried an seiner Stelle 1948 im Nürnberger Prozess angeklagt und zu 12 Jahren Gefängnis sowie Einziehung seines Vermögens verurteilt. Bereits 1951 erfolgt seine Entlassung aus der Haft unter der Auflage, seine betriebenen Berg- und Hüttenwerke zu verkaufen.

 

1953 übernimmt Alfried Krupp von Bohlen und Halbach wieder die Leitung des Unternehmens. Am 01. April 1953 gehen die Gewerkschaften Rossenray und Rheinberg in die „Bergwerke Essen-Rossenray AG“ über.

 

Aber fast 10 Jahre wird die Weiterführung der Aufschlussarbeiten auf Rossenray durch ein Verbot der alliierten Kontrollbehörde unterbunden. Unmittelbar nach der Entlassung aus der alliierten Kontrolle im Juni 1954 beschließt der Aufsichtsrat der „Bergwerke Essen-Rossenray AG“ die unterbrochenen Abteufarbeiten wieder aufzunehmen. Die Zustimmung des Hauses Krupp zu diesem Beschluss wurde begleitet durch die Auflage, dass von dem jeweiligen Besitzer des Bergwerkes ein Pachtzins an das Haus Krupp zu zahlen sei, wenn die Förderung dieses Bergwerkes einmal in einem Monat 65.000 Tonnen überschreiten würde. Rossenray war zur Zeit dieses Beschlusses noch kein betriebenes Bergwerk und es bestand die Gefahr, dass auch Rossenray unter die alliierte Verkaufsauflage fallen könnte. Gezahlt wurde der Pachtzins erstmals im Juli 1965.

Die Zahlung des Pachtzinses wurde bekannt als „Förderrente Krupp“ und hatte Bestand bis zur Verhandlung über das Einbringen des späteren Bergwerks Rossenray in die Ruhrkohle AG 1969.  

 

Nach Wiederaufnahme der Teufarbeiten wurden Walzstahltübbinge eingesetzt. Dadurch war es möglich, den Schachtdurchmesser von 7,0 m auf 7,20 m zu erhöhen. Bei gleichem Lochkreisdurchmesser der Gefrierbohrlöcher.

 

Nach Beseitigung der Stillstandsschäden werden die noch fehlenden Gefrierbohrlöcher des Schachtes 1 gebohrt und verrohrt. Es folgt die Aufstellung der Gefriermaschinen. Im Juni 1955 läuft der Gefrierprozess an. Bereits im November desselben Jahres kann mit dem Abteufen des Schachtes begonnen werden. Bereits im Dezember 1956 erreicht der Schacht 1 bei 365 m die Gefrierendteufe, sodass anschließend der Gefrierprozess des Schachts 2 verstärkt werden konnte.

Als der Schacht 1 eine Teufe von ca. 400 m erreicht hatte, trat Herr Rabe im April 1957 in die Planungsabteilung Rossenray, damals noch in Essen, ein.

Ab diesem Zeitpunkt wurde bereits der Schacht 2 abgeteuft.

 

Ab 1961 übernahm Herr Rabe als Betriebsführer unter und über Tage den Betrieb auf Rossenray, in diesem Jahr hatte der Vorstand beschlossen, mit dem Feldesnachbarn, der Rheinpreußen AG für Bergbau und Chemie, über den gemeinsamen Betrieb der Bergwerke Pattberg und Rossenray zu verhandeln. Für die junge Mannschaft auf Rossenray war das katastrophal. Als das Gespräch mit Rheinpreußen scheiterte, wurde für den weiteren Aufschluss des neuen Bergwerkes beschlossen, nicht wie üblich, die Lagerstätte von oben nach unten abzubauen, sondern im besonderen Fall Rossenray den Abbau mit dem liegenden Flöz Präsident zu beginnen. Der Abstand des Flözes Präsident (Kokskohlenflöz) zum Flöz Blücher beträgt

120 m und die Mächtigkeit 1,80 m.

Der Abbau der anderen Flöze sollte wieder mit dem obersten hangendsten Flöz fortgeführt werden. Das Flöz Präsident wurde von der 2. Sohle über einen Gesteinsberg aufgeschlossen, der Zuschnitt erfolgte über Flözstrecken ohne Blindschächte. Aufgefahren wurden die Strecken mit einem Continuous-Miner, angemietet von der Niederrheinischen Bergwerks AG. Nach den ersten Erfolgen wurden weitere eigene CM gekauft. Der Einsatz des Continuous-Miner verursachte sogenannte Stehgeigerstrecken, das waren niedrige Strecken, in denen man nur in gebeugter Haltung gehen konnte. (Foto-Ordner 3)

 

Um für die Zukunft die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit dem Rheinpreussen-Bergbau nicht auszuschließen oder gar zu verbauen, wurde entschieden, auf Rossenray den Pattberger 3.500-Liter Förderwagen mit

600 mm Spurweite anstelle des ursprünglich vorgesehenen 4.000-Liter Förderwagens mit 750 mm Spurweite einzusetzen.

 

 

Rossenray kann termingerecht zum 01. Juli 1963 die Förderung im Schacht 2 als provisorischem Förderschacht mit einer Gestellförderung aufnehmen. Die Förderleistung beträgt zunächst 1.000 Tagestonnen und steigt Ende des Jahres 1963 auf 2.000 Tagestonnen.

Zunächst übernimmt die Zeche Wolfsbank in Essen-Bergeborbeck, die ebenfalls zur Bergwerksdirektion Essen-Rossenray gehört, die Aufbereitung der auf Rossenray geförderten Kohlen. Der Transport von Kamp-Lintfort nach Essen-Bergeborbeck erfolgt per LKW. (Foto-Ordner 4)

Die Zeche Wolfsbank wurde bereits 1966 stillgelegt.

 

Der Bau einer eigenen Aufbereitungsanlage in einfachster Form ohne Bunkerung der Roh- und der Endprodukte wird zügig durchgeführt, so dass die Anlage im November 1963 in Betrieb gehen kann.

Rossenray ist nunmehr in der Lage, seine Förderung selbst aufzubereiten und als Kokskohle zu verkaufen. Natürlich erreicht diese Aufbereitungsanlage nicht den Wirkungsgrad, den eine technisch voll ausgerüstete Kohlenwäsche aufweist. Aber Rossenray kann seine Förderung damit wirtschaftlich verarbeiten, zudem ist die Anlage ohnehin nur als Provisorium für drei Jahre gedacht.

Die Waschberge wurden auf einer Rückverladungshalde neben dem Kohlenhucker Weg aufgeschüttet.

 

Die ersten Bergleute kamen von der auf Rossenray beschäftigten Abteuffirma, denen für die Zeit nach Ende der Teufarbeiten schon früh ein Übernahmeangebot gemacht worden war, und von Krupp-Zechen aus Essen. Im Übertagebetrieb wurden Arbeiter aus der Umgebung der Zeche beschäftigt.

 

 

Natürlich bewarben sich auch Bergleute der Nachbarzechen. Sie wurden nur dann angelegt, wenn sie über das Arbeitsamt vermittelt wurden.

Dem Arbeitsamt war nämlich ständig ein großer Bedarf an Bergleuten gemeldet worden.

(Foto-Ordner 5)

 

 

Das Jahr 1966 verdient aus einem besonderen, leider sehr traurigen Grund unsere besondere Aufmerksamkeit. Am 16. Februar 1966 ereignet sich auf Rossenray ein schweres Grubenunglück, als es um 12:00 Uhr mittags in der Strecke in Flöz Präsident zu einer Schlagwetterexplosion kommt,

die 16 Menschen das Leben kostet. Nach der offiziellen Trauerfeier am

21. Februar in der Sporthalle werden am 22. Februar 11 tote Bergleute unter großer Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Waldfriedhof Dachsberg in einer gemeinsamen Grabstätte beigesetzt. 

( Foto-Ordner 6)

 

Die restlichen 5 Bergleute wurden in ihren Heimatorten beerdigt.

 

 

Am 05. Mai 1966, auf dem Höhepunkt der Strukturkrise des Steinkohlenbergbaus stundet das Unternehmen das Investitionsvorhaben „Fördersteigerung Rossenray“.

Der Förderturm Schacht 1 war bereits fertig gestellt und die Bunker- und Füllanlage der 3. Sohle im Bau. Die Lüfteranlage war an diesem Schacht seit Anfang 1966 in Betrieb. Daher wurde die Förderanlage Schacht 1 – Montage der Fördermaschine und Schachteinbauten – fertig gestellt.

Die Einweihung des Schachtes war am 01. März 1971.

Die Kohlen-, Material- und Bergeförderung muss daher auch weiterhin die Gestellförderung im Schacht 2 durchführen.

Zur Leistungssteigerung im Schacht 2 wurden im Jahre 1967 die Förderkörbe von 2 auf drei Etagen erweitert, sowie die Fördergeschwindigkeit von 8 m/s auf 12 m/s erhöht und die tägliche Förderung auf 24 Stunden gesteigert.

 

Unter Tage wird mechanisiert: Zwar wurde der erste Abbaubetrieb noch mit Hydraulik-Einzelstempel ausgebaut, die von einer Krupp-Zeche gestellt wurden. Ab dem zweiten Streb wurde Schreitausbau und anschließend Schildausbau eingesetzt.

 

1968/69 erreicht Rossenray eine Förderleistung von 1 Millionen Jahrestonnen, was einer Untertageleistung von 6,1 Tonnen pro Mann und Schicht entspricht – ein Beweis für den Leistungs- und Überlebenswillen der jungen Belegschaft. Der Zusammenhalt unter der Belegschaft war auf der relativ jungen Zeche sehr hoch und die Dienstwege waren sehr kurz, da die Krupp-Bergbauverwaltung/ Werksleitung sehr weit entfernt bis 1966 in Essen und ab dann in Bochum etabliert war.

Die Betriebsvertretung entwickelte sich auch ab 1961; zuerst wurde ein Sprecher (Rolf Langner) auf einer Belegschaftsversammlung gewählt und ab der ersten Betriebsratswahl nach 1961 als ein eigenständiger Betriebsrat. Auch die Mitglieder hatten gute Kontakte zur Betriebsleitung, zur Werksleitung als auch nach außen.  

 

Ab 1965 war Herr Rabe im Range eines Inspektors als Leiter des Bergwerks für den Unter- und Übertagebetrieb, sowie für die Planung verantwortlich.

Im Jahre 1968 wurde er zum Betriebsdirektor befördert.

 

Zum Jahreswechsel 1969/70 geht die Schachtanlage Rossenray in die neu gegründete Ruhrkohle AG über und wird gleichzeitig mit der Schachtanlage Pattberg zur Bergwerksdirektion Pattberg/Rossenray zusammengefasst.

Mit der Gründung der Ruhrkohle AG wurde eine Einheitsgesellschaft gebildet, in der die meisten Ruhrgebiets-Steinkohlezechen gebündelt wurden.

Hierbei gab es zwei Übernahme-Modelle:

- die meisten Zechen wurden über einen Einbringungsvertrag in die

  Ruhrkohle AG eingebracht.

  Die Alteigentümer wurden somit Anteilseigner an der neuen Gesellschaft.

- einige (wenige) Bergwerke wurden von den Alteigentümern an

  die RAG verkauft.

 

1970 wurden folgende Betriebsführungsgesellschaften gegründet:

– Bergbau-AG-Niederrhein,

– Bergbau-AG-Oberhausen,

– Bergbau-AG-Gelsenkirchen,

– Bergbau-AG-Herne/Recklinghausen,

– Bergbau-AG-Essen,

– Bergbau-AG-Dortmund und

– Bergbau-AG-Westfalen.

Diese neuen Betriebsführungsgesellschaften waren geographisch über das gesamte Ruhrgebiet verteilt angesiedelt, und die Altgesellschaften wurden regional zugeordnet in die BAGs eingegliedert.

 

Mit der Gründung der Einheitsgesellschaft Ruhrkohle AG gehen tiefgreifende Veränderungen einher, die u. a. Zuständigkeiten, Weisungsbefugnis und Organisation betreffen. Im Zuge dieser Neuordnungen wurde Pattberg führungstechnisch von Rheinpreussen abgekoppelt und mit Rossenray zusammengelegt. In dieser Zeit nehmen die Arbeiten zur Förderaufnahme im Schacht Rossenray 1 für den Förderverbund und die Fördersteigerung im Hinblick auf den gemeinsamen Betrieb von Pattberg und Rossenray ihren planmäßigen Fortgang. So finden die bergmännischen Aktivitäten unter Tage 1970 ihren Abschluss; gleichzeitig läuft die Montage der maschinellen und elektrischen Einrichtungen unter und über Tage für die Gefäßförderung.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Arbeiten ist mit der Übergabe des Schachtes 1 an den Betrieb die technische Voraussetzung für die Fördersteigerung auf rund 6.000 Tagestonnen verwertbare Förderung geschaffen.

 

1971 wurde das Verbundbergwerk Rheinland gegründet, ab diesem Zeitpunkt erreichte das Verbundbergwerk eine Förderleistung von 20.000 Tagestonnen bei 12.000 Mitarbeitern.

1971 wurde Herr Rabe mit der Bildung und Führung der Stabstelle des Verbundbergwerkes beauftragt.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die provisorische Aufbereitungsanlage eine Wäschekapazität von 4.500 Tagestonnen verwertbare Förderung, die allesamt auf Bahnwaggons verladen und über die Schiene an die Abnehmer transportiert wurden. Die Fettkohle wurde überwiegend an die Krupp-Stahlwerke vordergründig nach Rheinhausen geliefert.

Nachdem die Skip-Förderung im Schacht 1 den Betrieb aufgenommen hatte, wurde die Mehrmengen - bis zum untertägigen Durchschlag mit Pattberg - über Tage am westlichen Querbauteil des Schachtes 1 auf LKW verladen und zur Wäsche Pattberg transportiert.

Dieser übertägige Rohkohlentransport beginnt am 19. Februar 1971. Wenig später wurde die provisorische Aufbereitungsanlage auf Rossenray stillgelegt.

 

Am 5. Juli 1974 erfolgte die untertägige Verbindung beider Schachtanlagen, danach erfolgte die gesamte Förderung von Rossenray über eine Großbandanlage nach Pattberg und wurde dort gehoben. (Foto-Ordner 7)

In der Zeit von 1984 bis 1990 war Herr Rabe Betriebsdirektor auf den Schachtanlagen Pattberg-Rossenray, für den Untertagebetrieb.

 

1990 ist Herr Rabe im Alter von 60 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gegangen.

(Foto-Ordner 8)

 

Im Jahre 2013 wurde Herr Rabe offizielles Mitglied in der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition Linker Niederrhein e.V..

Als wichtiger Zeitzeuge unterstützt er uns bei der historischen Recherche über das Bergwerk Rossenray

Foto-Ordner 1   ( Bilder 1-3 )

Foto-Ordner 2   ( Bilder 1-4 ) 

Foto-Ordner 3   ( Bilder 1-2 )

Foto-Ordner 4   ( Bilder 1-2 )

Foto-Ordner 5   

Foto-Ordner 6   

Foto-Ordner 7   ( Bilder 1-2 )

Foto-Ordner 8   ( Bilder 1-3 )