Barbara-Gottesdienst in der St. Josef-Kirche in Kamp-Lintfort und Barbarafeier im Josef-Jeurgens-Haus

 

 

Auf ausdrücklichen Wunsch der Heimleitung, hatten sich einige Kollegen von uns – standesgemäß im Bergkittel mit Schachthut und brennender Grubenlampe – am 04. Dezember 2014 um 17:00 Uhr im Foyer des AWO-Seniorenzentrums in Kamp-Lintfort, Markgrafenstraße 11 getroffen, um etwa 25 Bewohner/-innen abzuholen. Die Teilnehmer warteten bereits warm gekleidet auf die Bergleute, die sie als geschlossene Gruppe mit ihren Rollatoren und Rollstühlen zur St. Josef-Kirche geleiteten. Dort angekommen, erhielten die Seniorinnen und Senioren einen Logenplatz in der ersten Reihe vor dem Altar.

 

Pünktlich um 17:30 Uhr begann der ökumenische Gottesdienst in der St. Josef-Kirche. Mitglieder vom

Bergknappenverein & Jugendspielmannszug

Glückauf Geldern 1947/67e.V., vom Bergknappen-

verein St. Barbara Kevelar 1952, vom Bergknappen-

verein Sevelen 1923, von der St. Johannes Nepomuk Schützenbruderschaft Alt-Lintfort und von

der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition

Linker Niederrhein e.V. versammelten sich im

Eingangsbereich, und zogen gemeinsam mit der

Geistlichkeit, durch den Mittelgang, in die zu der 

frühen Uhrzeit noch recht dürftig besetzten Kirche ein. Die Mitglieder vom Knappenchor Friedrich

Heinrich hatten bereits ihren Platz auf der Empore

eingenommen.

 

Der ökumenische Gottesdienst wurde zelebriert von Pfarrer Rieger, Pastor Bastek und von Pfarrer Rosarios. Die Fürbitten wurden vorgetragen von

Pfarrer Rieger und Manfred Braems. Der Knappen-

chor Friedrich-Heinrich unter der Leitung von Peter

Stankowiak rundete die Messe durch Gesangs-

darbietungen von der Empore aus ab. Zum Abschluß des Gottesdienstes fand ein feierlicher

Auszug aller Mitwirkenden statt.

 

Die Seniorinnen und Senioren wurden selbstver-

ständlich wieder zum Seniorenzentrum zurückgebracht, was offensichtlich allen Beteiligten

viel Freude gebracht hat.

 

Die Teilnehmer, die über Eintrittskarten zur 

anschließenden Barbarafeier verfügten, gingen zu

Fuß zum benachbarten Josef-Jeurgens-Haus.

Dort erlebten sie einen unterhaltsamen Abend.

Für schmackhaftes Essen war selbstverständlich

auch gesorgt.