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Gedicht
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Der Bergbau unserer Heimat |
| Von Harry Wansner |
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Am Niederrhein wie im
Westfalenland,
seit grauen Zeiten wohlbekannt,
des Bergmanns Los, sein
Lebenslauf,
und auch sein schöner Gruß. Glück
Auf! |
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Tief unter der Erde, wo
niemand es meint,
waren Bergleute bei der Arbeit vereint.
Dort, tief drunten, wo niemand es glaubt,
wurde die Erde ihrer Schätze beraubt. |
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In den Gruben verstreut
übers ganze Land,
kamen zutage durch des Bergmanns Hand,
Kohle, Salz und Erze, edles Gestein zuhauf
und alle Tage von tief unten herauf!
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Des Bergmanns Arbeit, sie
hatte tiefen Sinn,
brachte sie doch den Menschen so großen Gewinn.
Dort unter Tage, hat sein Feld er bestellt,
zum Vorteil der Menschheit, zum Segen der Welt! |
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Gar
viele Bergwerk gab`s in alter Zeit.
Nur noch wenige stehen im Abbau heut!
Verlassen, vergessen ist so manches Grubenfeld!
Zum Vorteil der Menschheit? Zum Segen der Welt? |
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Manchen Knappen eine Träne ins Auge
steigen mag,
wenn er sich erinnert an seine Zeit unter Tag,
an die Blüte des Bergbaus, an vergangenes Glück,
denn niemand bringt ihm die alten Tage zurück! |
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Zurück aber bleibt Wehmut und
auch Traurigkeit,
Erinnerung an die alte, bergmännische Zeit.
Was dann noch bleibt, ist Hoffnung allein
und der Gedanke`s könnt mal wieder anders sein! |
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Mögen in den Gruben, die
heut noch bestehn,
die Bergleute in eine sorgenfreie Zukunft sehn!
Auch in ferner Zeit soll hallen, tief unten herauf,
des Bergmanns "Ruf" und sein herzliches Glück auf! |
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