LOCAL HEROES — BERGBAUKULTUR GANZ HAUTNAH ERLEBEN

„Local Heroes“-Woche in Kamp-Lintfort im Rahmen des Projektes Ruhr.2010 Kulturhauptstadt Europas

am 22. Januar 2012

 

 

Die Fördergemeinschaft beteiligt sich an einer Traditionsveranstaltung in der Lohnhalle des Bergwerks West mit historischen Fotos von Friedrich Heinrich und modernen Fotos unseres Mitglieds Dirk Thomas vom Bergwerk West.

 

In der Lohnhalle des Bergwerks West ist heute ab 17:00 Uhr die Kultur des Bergbaus hautnah zu erleben. Neun ehemalige Bergleute aus der polnischen Partnerstadt Zory und zehn Kumpel aus dem englischen Bezirk Durham, in dem auch die ehemalige Partnerstadt Chester-le-Street liegt, feiern hier mit deutschen Kollegen. Und die interessierten Bürger sind zum Mitfeiern eingeladen.

 

Mit Gesang eröffnet der Knappenchor Friedrich Heinrich die Veranstaltung. Bergwerksdirektor Reinhard Fox und der erste Beigeordnete Dr. Christoph Müllmann werden sodann die Gäste begrüßen. Geschichten über das Leben der Kumpel erzählt Peter Bier von der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition. Zwei Filme zeigen die Arbeitsabläufe eines Bergwerks über und unter Tage.

 

Es gibt eine Ausstellung über die Entwicklung des Bergbaus. Mit einer weiteren Schau stellt sich das Geologische Museum vor, das Mineralien und fossile Funde präsentiert, die im Zuge der Kohlegewinnung ans Tageslicht kamen. Auch der Kamp-Lintforter Maler und Zeichner Helmut Mank will nicht fehlen und einige seiner Werke vorstellen. Mit Anika Beller-Kraft stellt sich außerdem eine Jungunternehmerin vor. Die Dortmunderin fertigt Taschen aus Bergmannskleidung.

 

Ergänzend zu alledem werden Speisen angeboten, die für die Kulturregion Ruhr typisch sind. Die Idee zu diesem Fest kam vom Team Ruhr 2010. „Wir haben die dann weiterentwickelt“, erklärt die Kulturbeauftragte Petra Niemöller. Sie freut sich, dass sie dabei Unterstützung vom Bergwerk und der Fördergemeinschaft erhalten hat. Das Fest wird um 17:00 Uhr enden. Dann muss die Lohnhalle für die Aufführung des Theaterstücks mit Musik „Ladies Night – ganz oder gar nicht“ hergerichtet werden, die schon eine Stunde später beginnt.

 

 

Quelle:

NRZ vom 22. Januar 2010