Die Landmarke „Geleucht“ auf der Halde Rheinpreussen in Moers

 

 

Am 18. April 2007 – dem 79. Geburtstag des Künstlers Otto Piene – hatte der erste Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt stattgefunden. Nur wenige Monate später, am 17. September 2007, konnte das „Geleucht“ im Rahmen einer feierlichen und nach Bergmannstradition zünftigen Veranstaltung der Öffentlichkeit übergeben werden. Der Förderkreis Landmarke Grubenlampe e.V. hatte die Einweihungsfeier dabei als treibende Kraft bei der Realisierung des Projekts in Kooperation mit dem RVR und dem „Verein 100 Jahre Kolonie Meerbeck e.V.“ ausgerichtet.

 

Die Resonanz in der Öffentlichkeit und in den Medien war sogar noch höher als erwartet: Rund 1.500 Besucher nahmen an dem Event teil.

 

Für den musikalischen Rahmen sorgten:

● das Werksorchester Rheinpreussen,

● der Knappenchor Rheinland,

● der Werkschor Niederberg,

● der Knappenchor Friedrich-Heinrich,

● der Knappenchor Homberg und

● die MGV Concordia Bergwerk Lohberg.

 

Den ökumenischen Segen und die Einsegnung einer in der Grubenlampe aufgestellten Statue der Heiligen Barbara als Schutzpatronin der Bergleute erteilten die evangelische Pastorin Barbara Weyand und der katholische Pfarrer Bernhard Lauer.

 

Vertreter der Landesregierung NRW, des Landkreises Wesel, der Stadt Moers und Abordnungen von Bergwerksvereinen haben in ihren Ansprachen das öffentliche Interesse und die Bedeutung dieses Montankunstwerks hervor.

 

Großes Echo fand die Einweihung der neuen Landmarke auch in den Medien. So war der WDR / Regionalstudio Duisburg mit einem Übertragungswagen vor Ort, um die breite Öffentlichkeit an Rhein und Ruhr zu informieren. Auch in den Printmedien fand das Projekt seit der ersten Präsentation durch den Förderkreis im Jahre 2001 immer wieder große, auch internationale Resonanz.

 

Die Impressionen haben Hans-Dieter Stuckart und Dirk Thomas mit ihren Kameras festgehalten.