Frauengruppe in der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition Linker Niederrhein e.V.

 

 

Die Frauengruppe in der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition Linker Niederrhein e.V. wurde im September 2004 auf Initiative von Rüdiger Mück ins Leben gerufen. Anfangs skeptisch bis ablehnend beäugt von vielen der natürlich überwiegend männlichen Mitglieder des Vereins, hat sie sich inzwischen zu einem geschätzten Faktor der Gemeinschaft entwickelt, was außer daran, dass die Frauen selbstverständlich allesamt nette Vertreterinnen ihrer Art sind, auch an ihren positiven und einträglichen Aktivitäten liegt.

 

Die Gruppe besteht zur Zeit aus elf Frauen. Sie treffen sich an jedem ersten Montag eines Monats zu einem „Kaffeekränzchen“ im Knappenheim und besprechen dort Ideen und Pläne und organisieren die nächsten anstehenden Aufgaben.

Zu der Gruppe gehören:

- Brunhilde Siwitza,

- Monika Reimann,

- Margot König,

- Edith Blissenbach,

- Erika Fürle,

- Brunhilde Hohnke,

- Rosemarie van Lier,

- Brigitte Bellmann,

- Marianne Reis,

- Elisabeth Epping und

- Hanna Walgarth.

 

Sie sind zu zweit, mit zwei Kollegen von der Fördergemeinschaft, an den zwei Öffnungstagen in der Woche im Museum „Haus des Bergmanns“ tätig, decken „in der Strecke“ einen gemütlichen Kaffeetisch und bringen selbstgebackenen Kuchen für die Gäste mit. Im Museums-Lädchen bieten sie Souvenirs zum Verkauf an, die den Schwerpunkten des Hauses entsprechen: Bergbau und Haushalt. Für den Grillabend der Museums-Belegschaft, der jedes Jahr im Sommer im Garten des Museumshauses stattfindet, erledigen sie die Lebensmittel-Einkäufe. Zu Ostern und Weihnachten setzen sie im Museum schmückende Akzente, und zum Barbarafest dekorieren sie mit Helmut Beier die Tische im Saal des Josef-Jeurgens-Hauses.

 

Höhepunkt in ihrem Jahresablauf ist ihr Stand auf dem Nikolaus-Markt, früher am Rathaus, heute vor dem neuen Einkaufszentrum EK 3, dessen Vorbereitung fast das ganze Jahr lang läuft. Bereits im April beginnt für sie mit Rhabarber die Marmeladenkochsaison und setzt sich bis zum Herbst mit allen Beeren- und Obstsorten fort. Ab November wird Schmalz zubereitet und werden Mengen an Plätzchen gebacken und kleine Kuchen, so dass sie auf dem Nikolaus-Markt ein großes Sortiment, hübsch verpackt, mit dem Logo der Fördergemeinschaft bzw. dem eigenen Markennamen „Bergmannskost“ versehen, anbieten können, das befreundete Familien der Fördergemeinschaft mit Spenden noch erweitern. Die nimmt die Gruppe gern entgegen und bedankt sich jedes Jahr mit selbst entworfenen und selbst gefertigten Karten bei jedem Spender. Zu ihrem Angebot gehören weiterhin weihnachtliche Dekorations-Artikel, vorwiegend aus Holz, die ihnen Männer eines kirchlichen Arbeitskreises in Kommission zur Verfügung stellen. Den Verkauf in ihrem Häuschen versehen sie, immer zu zweit, in Schichten von jeweils drei Stunden.

 

Mitglied in der Frauengruppe zu sein, bedeutet durchaus Arbeit, aber es bringt auch Abwechslung und Freude und dient einem guten Zweck: dem Wohle der Gemeinschaft.

 

Verstärkung ist willkommen: Wer erwägt, sich der Gruppe anzuschließen, ist, um sie kennenzulernen, zu Kaffee und Kuchen bei einer Zusammenkunft herzlich eingeladen: jeden ersten Montag im Monat, 14:30 Uhr, Knappenheim.