Dirk Thomas Fotografie

 

Gerade einmal 14 Jahre alt war Dirk Thomas, als er seine erste Kamera bekam. Es war eine AGFA-Sucherkamera, die ihm mit Blitz, Film und Tasche zu seiner Konfirmation geschenkt wurde. Damit wurde der Grundstein für seine spätere Fotokarriere gelegt. Die ersten Jahre wurde mit Schulkameraden experimentiert, Schwarz-Weiß-Filme wurden sogar in einer kleinen Dunkelkammer entwickelt und Bilder belichtet.

 

1967 wurde die Sucherkamera gegen die erste Spiegelreflexkamera eingetauscht. Die Schwarz-Weiß-Filme wichen den Color-Negativ-Filmen, später den Dia-Filmen. Obwohl er als Maschinenbau-Ingenieur beruflich stark engagiert und stets im In- und Ausland unterwegs war, nahm er sich immer genügend viel Zeit, seiner fotografischen Leidenschaft intensiv nachzugehen. Als Schwerpunkte kristallisierten sich die Reise-, die Industrie- und die Portrait-Fotografie heraus. Bereits in den 1970er Jahren wurde er Mitglied in einem angesehenen Ruhrgebiets- Fotoclub, später wechselte er in andere Vereine.

 

Durch die regelmäßige Teilnahme an Schulungen und Workshops bildete er sich permanent weiter. Das schwierigste Gebiet der Portrait- und Beauty-Fotografie beherrscht er heute nach langjähriger Praxis nahezu perfekt. Dank der großen Erfahrung geht er im Studio gekonnt mit der aufwendigen Lichttechnik um, und setzt seine Modelle stets ins rechte Licht.

 

Im Frühjahr 2000 wurde Dirk Thomas zum ordentlichen Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie e.V. (DGPh) in Köln berufen, das gilt als eine der höchsten Auszeichnungen in der internationalen Fotoszene. Sein jahrelanges Engagement als aktives Mitglied und häufig sogar als Referent in den unterschiedlichen Fotoclubs hat ihn nie so recht zufriedengestellt.

 

Seit dem Frühjahr 2007 ist Dirk Thomas ordentliches Mitglied in der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition Linker Niederrhein e.V. in Kamp-Lintfort. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern beschäftigt er sich mit der Aufarbeitung der umfangreichen Bergbaugeschichte dieser Region.

 

Seit 2009 arbeitet Dirk Thomas ehrenamtlich für das Ruhrmuseum Essen. Gemeinsam mit seinem langjährigen Fotofreund Hans-Peter Gralingen aus Hattingen arbeitet er die Kulturlandschaft Deilbachtal in Essen-Kupferdreh fotografisch auf. Am 16. Juni 2013 wurde im Kupferhammer ein kleines Museum eröffnet, in dem einige ihrer eindrucksvollen Fotos präsentiert werden.

 

Heute dokumentiert er gemeinsam mit Freunden den Strukturwandel im Ruhrgebiet und im benachbarten Ausland. Er ist stets auf der Suche nach alten Industrie-Objekten, die er dann mit seiner professionellen Digitalkamera durchstreift. Den Schwerpunkt bildet hierbei die Montanindustrie.

 

Viele seiner unzähligen Fotos präsentiert er im Rahmen von Ausstellungen, die nahezu ständig im Ruhrgebiet und darüber hinaus zu sehen sind.

 

Sein Beruf hat auch ihn geprägt, daher stellt Dirk Thomas stets höchste Qualitätsanforderungen an seine Arbeit und Ausrüstung. Das umschreibt er gerne mit den Worten: „Das Beste ist gerade gut genug!“

 

Weitere Informationen und Referenzaufnahmen finden Sie auf seiner Homepage unter: www.fotogalerie-thomas.de